Akkorde

Akkorde, also Zusammensetzungen aus mindestens 3 Tönen, sind das Grundgerüst der Musik. Warum weiß der coole Gitarrist immer, was er als nächstes spielen muss? Weil er einige wenige Grundregeln zu Akkorden und Akkordfolgen beherrscht. Schau Dir an wie es geht.

Dreiklänge – Wie bildet man sie?
Dreiklänge und Akkorde sind alles andere als kompliziert, wenn man weiß, was Intervalle sind. In diesem Video lernst Du in weniger als 3 Minuten, was Dreiklänge sind und wie Du sie bilden kannst.

0:00 Einleitung
0:10 Wie wird ein Dreiklang gebildet und welche Arten von Dreiklängen gibt es?
0:38 Wie bildet man Dur- und Moll-Akkorde?
1:02 Wie bildet man verminderte Akkorde?
1:17 Wie bildet man übermäßige Akkorde?
1:28 Was muss man sich merken?
2:10 Übungsaufgabe
2:34 Abspann

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Dreiklänge - Die Grundlagen

Falls Du noch nicht weißt, was Intervalle sind, schau Dir zunächst das Kapitel Intervalle bestimmen an.

Ein Dreiklang besteht aus dem Grundton des Akkords, der darüber liegenden Terz und der Quinte. Es gibt Dur- und Moll-Dreiklänge, sowie übermäßige und verminderte. Diese Dreiklänge können von jedem Ton aus gebildet werden, zur Anschauung bilden wir erst mal die Dreiklänge von C aus. Außerdem kann man die Töne gleichzeitig anspielen oder nacheinander (Klangbeispiele im Video).

Das Rahmenintervall bei Dur- und Moll-Dreiklängen ist immer eine reine Quinte, also 7 Halbtonschritte. Bei Mollakkorden ist die Terz eine kleine Terz vom Grundton entfernt, also 3 Halbtonschritte, bei Durakkorden eine große Terz, also 4 Halbtonschritte.

Akkorde - Dreiklänge: Dur-Akkord/Dreiklang und Moll-Akkord/Dreiklang

 

Bei verminderten Akkorden ist das Rahmenintervall eine verminderte Quinte, also 6 Halbtöne und dazwischen die kleine Terz vom Grundton aus.

Bei übermäßigen Akkorden ist das Rahmenintervall eine übermäßige Quinte, also 8 Halbtöne. Dazwischen liegt die große Terz vom Grundton aus.

Akkorde - Dreiklänge: verminderter Akkord/Dreiklang und übermäßiger Akkord/Dreiklang

 

Was muss man sich merken?

Ein Dreiklang besteht aus dem Grundton, nachdem er benannt ist, der darüber liegenden Terz und Quinte. Es gibt Dur, Moll, übermäßige und verminderte Dreiklänge. Diese unterscheiden sich in der Feinbestimmung ihrer Intervalle: Dur besteht aus großer Terz + reine Quinte, Moll aus kleiner Terz + reine Quinte, vermindert aus kleiner Terz + verminderter Quinte und übermäßig aus großer Terz + übermäßiger Quinte.

Falls Dich jetzt diese ganzen Intervalle verwirren, schau Dir noch einmal das Kapitel Intervalle bestimmen an.

Als Übung kannst Du mal die Töne der Akkorde: G-Dur, As Moll, D vermindert und F übermäßig aufschreiben.  Es gibt jedoch noch einen Haken: Die Töne müssen nicht immer in dieser Reihenfolge auftreten. Das bedeutet, der Grundton muss nicht immer der tiefste Ton sein. Wie man damit umgeht, erklären wir im nächsten Kapitel Umkehrungen.

Umkehrungen von Dreiklängen – Lagen und Umkehrungen: Was ist der Unterschied?
Akkorde kommen nicht immer in der Terzenschichtung vor. Manchmal sind sie in der Terz- oder Oktavlage. Aber wie findet man dann den Namen des Akkords heraus und was ist der Unterschied zwischen der Quintlage und der Grundstellung des Akkords?

0:00 Die Terzenschichtung
0:24 Akkordtöne in einer anderen Reihenfolge
0:53 Wie kann man Akkorde bestimmen, wenn die Töne in einer anderen Reihenfolge sind?
1:10 Wie stellt man eine Terzenschichtung her?
2:09 Was ist die Lage eines Akkordes?
2:27 Was ist die Stellung / Umkehrung eines Akkordes?
2:45 Was ist der Unterschied zwischen der Lage und der Stellung / Umkehrung eines Akkordes?
3:37 Was muss man sich merken?
4:35 Abspann

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Stufentheorie: Welche Akkorde kann ich in meinem Song verwenden?
Die Stufenlehre kann dabei helfen, Akkordfolgen zu finden und Harmoniefolgen zu analysieren. In diesem Video erfährst du alles, was du wissen musst, um die Stufentheorie zu verstehen.

0:00 Einleitung
0:19 Die Stufenakkorde der Tonart C-Dur
1:47 Welche Stufen sind Durakkorde, welche Mollakkorde und welche ist ein verminderter Akkord?
2:03 Die Stufenakkorde der Tonart A-Dur
2:42 Was muss man sich merken?
3:16 Abspann

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Dreiklänge bilden und bestimmen – Einfach erklärt: Ohne Vorwissen
Beim Dreiklänge-Bilden gibt es vier Phasen.
In der ersten sucht man den Grundton in den Noten. Das ist immer der Ton, nach dem der Dreiklang benannt ist. Den kann man im G-Schlüssel ganz leicht finden, indem man von der G-Linie aus einfach mit dem ABC abzählt, wobei man beachten muss, dass das B im Deutschen H heißt.
In der zweiten Phase ergänzt man die anderen beiden Stammtöne. Liegt der Grundton auf einer Linie, liegen die anderen beiden Stammtöne auf den Linien darüber, liegt er in einem Zwischenraum liegen sie in den Zwischenräumen darüber.

In der dritten Phase sucht man die Töne auf der Klaviatur. Ohne Versetzungszeichen stehen die Noten immer für die weißen Klaviertasten. Die sind ebenfalls nach den ersten Buchstaben des Alphabets benannt, nur das B heißt im Deutschen auch hier wieder H.
In der vierten Phase kontrolliert man dann die Halbtonschritte und passt sie gegebenenfalls an. Bei verminderten Akkorden sind es vom Grundton zum Terzton drei Halbtonschritte und vom Terzton zum Quintton ebenfalls drei Halbtonschritte. Bei Moll-Akkorden sind es vom Grundton zum Terzton drei Halbtonschritte und vom Terzton zum Quintton vier Halbtonschritte. Bei Dur-Akkorden sind es vom Grundton zum Terzton vier Halbtonschritte und vom Terzton zum Quintton drei Halbtonschritte. Und bei übermäßigen Akkorden sind es vom Grundton zum Terzton vier Halbtonschritte und vom Terzton zum Quintton ebenfalls vier Halbtonschritte. Falls man nun Noten anpassen muss, nutzt man Versetzungszeichen. Bs machen den Stammton einen Halbton tiefer, Kreuze einen Halbton höher.

In diesem Video wird das Dreiklänge-Bestimmen leicht verständlich erklärt. Es ist besonders geeignet für jeden, der noch kein Vorwissen im Bereich Musiktheorie hat. Falls Du schon Noten lesen kannst, die Töne auf dem Klavier kennst und weißt, wie man Halbtonschritte zählt, kannst Du Dir auch das kurze Dreiklangsvideo anschauen.

00:00 Einleitung
00:36 Was ist der Unterschied zwischen „Akkord“ und „Dreiklang“?
00:54 Welche Arten von Dreiklängen gibt es?
01:22 Die Phasen beim Dreiklänge-Bilden
02:05 Was heißt „Grundton“?
02:42 Töne in den Noten finden
04:04 Die zwei weiteren Stammtöne des Dreiklangs herausfinden
04:34 Die Töne auf dem Klavier finden
06:18 Halbtonschritte zwischen den Tönen zählen und anpassen
08:58 Kreuze und B-Versetzungszeichen – Die schwarzen Tasten in den Noten notieren
10:15 Wie heißen die Töne der schwarzen Tasten
10:56 Beispielaufgabe: Wie bildet man den Akkord Es-Moll?
12:55 Der Aufbau von verminderten und übermäßigen Dreiklängen
13:42 Dreiklänge bestimmen
14:26 Was muss man sich merken?
16:28 Habt ihr Fragen?

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